Seit Tagen bestimmen strenger Frost und eisiger Wind das Wetter im Nordosten Deutschlands. Die Temperaturen fallen nachts regelmäßig auf unter −10 °C. In Verbindung mit starkem Wind fühlen sich die Tage wie −15 °C oder kälter an.
Eiwinter hat Rügen im Griff
Vor allem in den geschützten Boddengewässern rund um Rügen hat sich eine geschlossene Eisdecke gebildet; an manchen Stellen ist sie bereits bis zu 25 cm dick. Diese Entwicklung hat Folgen für den Schiffsverkehr im Hafen Mukran auf Rügen. Er ist auf ein Minimum reduziert worden.

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Ein Sprecher teilte auf Anfrage des NDR mit, dass nur noch Tanker, die das Flüssiggas-Terminal ansteuern, den Hafen anlaufen können. Für sie halten Schlepper des Energieunternehmens Regas die Zufahrt eisfrei, damit die Versorgung nicht komplett zum Erliegen kommt. Die Besatzung des Netzbetreibers 50Hertz können derzeit nicht zu den Offshore-Windparks in der Ostsee auslaufen.
Schlepper brechen Eis im Hafen
Die Schlepper helfen anderen Schiffen im Hafen. Sie brechen das Eis, dessen Druck ansonsten ein Problem werden könnte. Ein dicker Eispanzer hat sich inzwischen um den Leuchtturm auf der Hafeneinfahrt gelegt. Was schön ist für Fotografen, wird auch hier ein Problem: Nach Auskunft der Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörden ist das Leuchtfeuer bei Sassnitz derzeit nur eingeschränkt nutzbar.
Eine Wetteränderung ist nicht in Sicht, eher im Gegenteil. Es bleibt eisig kalt auf Rügen...


























