06/06/17

Seenotretter im Einsatz: Aus Routine wurde Lebensgefahr

Seenotretter im Einsatz: Aus Routine wurde Lebensgefahr - Ankerherz Verlag

Pfingstsonntag, Station der Seenotretter in Ueckermünde, Ostsee. Wie schnell aus einem vermeintlichen Routinefall ein Einsatz um Leben und Tod werden kann, erfuhren die Seenotretter innerhalb weniger Minuten. Zunächst sah es nämlich aus wie reine Routine auf der Ostsee: „Segelyacht mit Maschinenschaden“, lautete die Meldung für die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes „Gerhard ten Doornkaat“. Gegen 17 Uhr verließ es seinen Liegeplatz. Im Stettiner Haff lag die „Kranich“ vor Anker. Soweit scheinbar alles normal.

Doch dann traf ein Alarm der Seenotleitung Bremen ein – und die Lage wurde dramatisch. Auf einer anderen Segelyacht, der „Rasmus“, war der Skipper zusammengebrochen. Seine Frau, eine unerfahrene Seglerin, meldete sich voller Panik. Wo genau sie sich im Haff (277 Quadratkilometer groß) befand, konnte sie nicht angeben. „Augenblicklich ging es um Menschenleben“, berichtet Bootsführer Horst Gollatz.

Große Suchaktion vor Ueckermünde

Eine große Suchaktion lief an. Zwei Hubschrauber stiegen auf und ein weiteres Seenotrettungsboot (die „Dora“) lief aus. Vom Helikopter „Christoph 47“ wurde das Boot rund drei Seemeilen östlich von Ueckermünde rasch entdeckt. Zum Glück für das Paar aus Berlin, denn der Wind briste auf Stärke 5 auf und das Boot drohte nahe der Küste in den kurzen und harten Wellen zu einem Spielball der Brandung zu werden.

Nach der medizinischen Erstversorgung stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und schleppten die „Rasmus“ in tieferes Gewässer. Der Skipper war inzwischen wieder ansprechbar. In Ueckermünde übergaben ihn die Seenotretter einem Notarzt, der den Patienten ins Krankenhaus fuhr.

Für die Besatzung der Segelyacht „Kranich“, um die es eigentlich hätte gehen sollen, ging der Feiertag ebenfalls gut aus. Aus eigener Kraft schafften sie es, die Maschine wieder ans Laufen zu bekommen und Karnin auf Usedom anzusteuern.

Wir schätzen die Arbeit der Seenotretter sehr. Mit MAYDAY wollen wir ihnen ein Denkmal setzen. Das Buch mit ihren dramatischsten Geschichten ist sofort überall im Handel und hier auf unserer Shop-Seite bestellbar.

   

 

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

St Peter Ordning Pfahlbau und Watt
08/06/26

Gefahr im Watt: Drei Frauen vor St. Peter-Ording von Sandbank gerettet

Einsatzkräfte von DLRG und DGzRS haben am Wochenende drei Frauen vor St. Peter-Ording von einer Sandbank gerettet. Ein Priel hatte ihnen den Rückweg abgeschnitten. Die Seenotretter mahnen: Gezeit...
Schiffskollision vor Helgoland. Foto: DGzRS
07/06/26

Segelboot und Feuerschiff kollidieren vor Helgoland

Schreckmomente in der Nacht vor Helgoland: Ein niederländisches Segelboot und das Museumsschiff „Bürgermeister O'Swald II" – besser bekannt als Feuerschiff Elbe 1, sind vor der Insel kollidiert. Ve...
Strandarkirkja – die kleine Kirche der Seeleute an der Bucht der Engel - Ankerherz Verlag
07/06/26

Strandarkirkja – die kleine Kirche der Seeleute an der Bucht der Engel

Strandarkirkja heißt diese kleine Kirche an der Südküste von Island. Seit dem 12. Jahrhundert steht an diesem Ort ein Gotteshaus. Der Bau geht auf eine alte Legende zurück – die mit dem wilden Nord...